| |
|






























|
Naturheilkunde
Die ganzheitliche Perspektive betrachtet die Zähne eines Menschen immer
in Verbindung mit seinem gesamten Körper. Dieses Wissen um die
Zusammenhänge zwischen Zähnen und anderen Organen ist hilfreich bei der
Diagnose und Therapie zahlreicher Zahn- und Organbeschwerden
(Meridianverläufe). Die Naturheilkunde bietet vor diesem Hintergrund
Verfahren, wie z. B. die Homöopathie, die Phytotherapie, die
Mundakupunktur, die Ohrakupuktur, die Neuraltherapie und die
Materialaustestung, die auf sehr sanfte Art bei zahlreichen Erkrankungen
und der Entscheidung für die richtige Therapie helfen können.
Homöopathie
Die Homöopathie unterstützt den Heilungsverlauf, indem sie bei den
Selbstheilungskräften ansetzt. Dabei treten die Symptome der Krankheit
und die Verfassung des Patienten in den Vordergrund.
Auch bei Eingriffen in der Zahnheilkunde bewährt sich häufig die
homöopathische Begleittherapie; Nachbeschwerden und Zahnnervenreaktionen
können gelindert werden. Bei Angstzuständen und Abwehrschwäche kann
Homöopathie unterstützend eingesetzt werden.
Phytotherapie
Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde [griechisch: Phyton = Pflanze]
ist eine naturmedizinische Heilmethode, bei der pflanzliche Arzneimittel
eingesetzt werden. Die Phytotherapie gehört zu den ältesten aller
Heilkunden und zeichnet sich unter anderem auch dadurch aus, dass sie
gut verträglich und nebenwirkungsarm ist.
In der Zahnheilkunde wird die Phytotherapie bevorzugt zur Behandlung von
Erkrankungen des Mundes und des Rachens angewendet, insbesondere bei der
Amalgamausleitung nach Füllungsentfernung. Mit der Heilkraft der
Naturarznei lassen sich die Abwehrkräfte gegen Viren und Bakterien
mobilisieren. Schmerzen können gelindert und Schwellungen zum Abklingen
gebracht werden.
Mundakupunktur
Die Mundakupunktur ist eine sehr effektive Sonderform der Akupunktur. Es
hat sich gezeigt, dass die Mundschleimhaut eine Vielzahl von Punkten
aufweist, von denen aus therapeutische Einwirkungen bzw.
Wechselwirkungen auf die verschiedensten Organe und Funktionen des
Organismus möglich sind. Die meisten der bisher aufgefundenen
Mundakupunkturpunkte sind gut zugänglich.
Ohrakupunktur
Die Ohrakupunktur setzt das Wissen voraus, dass die Organe im Bereich
der Ohrmuschel abgebildet werden (Somatotopie) ähnlich der
Fußreflexzonen. Nach Untersuchung werden die zu bestimmenden Punkte
durch Akupunkturnadelreize aktiviert. Alternativ können die Punkte auch
mit dem Laser gereizt werden. Dadurch wird die Selbstregulierung des
Körpers zur Therapie des Krankheitsbildes aktiviert. Besonders gut sind
Schmerzzustände, Nebenhöhlenentzündungen, Migräne, hormonelle Störungen,
chronische Erkrankungen, Wirbelsäulenprobleme u. v. m. behandelbar. Auch
bei der Raucherentwöhnung hat sich die Ohrakupunktur bewährt. Sie ist
gut kombinierbar mit anderen naturheilkundlichen Verfahren, insbesondere
der Mundakupunktur und Neuraltherapie.
Neuraltherapie
Bei der Neuraltherapie handelt es sich um eine Methode zur Behandlung
chronischer und aktuter Schmerzzustände. Die Beeinflussung der Störung
erfolgt über die Injektion eines Lokalanästhetikums. Sie kommt zum
Einsatz bei Nervenbeschwerden, Narbenumspritzungen, Störfeldsuche und
Desensibilisierungsvorgängen.
Materialaustestung
Mit Hilfe verschiedener Verfahren (bis hin zur klassischen
Allergietestung) können wir feststellen, welche Materialien, die zum
Einsatz kommen können, möglicherweise nicht vertragen werden
|
|